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Unser Kundencenter ist ab dem 1. Juli wieder geöffnet.

Montag bis Donnerstag sind wir in der Zeit von 08.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr sowie am Freitag von 08.00 – 12.00 Uhr wieder persönlich für Sie da.

Selbstverständlich können Sie sich aber auch weiterhin telefonisch unter der 04932 – 879-0 oder per Mail:info@stadtwerke-norderney.de mit uns in Verbindung setzen.

Gewinnung und Aufbereitung

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Hier erfahren Sie alles über die Trinkwasserversorgung und die Besonderheiten der Wasseraufbereitung auf der Insel Norderney.
  • Trinkwasserversorgung der Insel Norderney

    Wasser ist Ursprung und Grundlage allen Lebens auf der Erde, ohne Wasser können Menschen, Tiere und Pflanzen nicht existieren. Es ist auf der Erde ungleich verteilt und steht nicht immer in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung. Für die Sicherstellung der Wasserversorgung auf Norderney und dafür, dass hygienisch einwandfreies, klares, kühles und appetitliches Trinkwasser aus dem Hahn fließt, sorgen wir – die Stadtwerke Norderney GmbH.

  • Woher kommt das Norderneyer Trinkwasser?

    Die geografischen und geologischen Verhältnisse auf Norderney erlauben die Bildung einer so genannten Süßwasserlinse, die durch versickernden Regen entsteht. Das Niederschlagswasser verdrängt im zumeist sandigen, gut durchlässigen Untergrund das Salzwasser bis zu einer Tiefe von maximal 80 Metern. Die Größe dieser Süßwasserlinse unterliegt Schwankungen, sie ist abhängig von Niederschlags- und Versickerungsmenge, Bodenstruktur sowie der Fördermenge des Grundwassers. Insgesamt werden jährlich ca. 900.000 Kubikmeter Wasser gefördert, rund 1/6 davon im alten Wasserwerk „Ort“. Der „Löwenanteil“ mit rd. 750.000 Kubikmetern entfällt auf das Wasserwerk „Weiße Düne“, in dessen Einzugsbereich die Süßwasserlinse am größten ist.

    grafik_wasserlinseTrotz der wachsenden Beliebtheit von Norderney als Urlaubs- und Erholungsinsel und der entsprechend ansteigenden Gästezahlen stagniert der Wasserverbrauch in den letzten Jahren bzw. reduziert sich inzwischen sogar, was auf einen bewussteren Umgang mit Trinkwasser zurückzuführen ist.