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22.02.2021 | Stadtwerke

Stadtwerke-Bündnis

Ostfriesland – Obwohl sie sich schon länger als ein Jahr nicht mehr „in echt“ gesehen haben, haben die Chefs der sieben Stadtwerke in der Kooperationsgemeinschaft Ostfriesland zuletzt mehr miteinander zu tun gehabt als je zuvor. Der Grund: Die Corona-Pandemie hat die Stadtwerke – natürlich nur auf digitaler Ebene – enger zusammenrücken lassen. Waren es sonst zwei bis drei persönliche Treffen pro Jahr, sind es seit Pandemie-Beginn zwei pro Monat, per Videokonferenz. Es geht darum, gemeinsam den besten Umgang mit Corona zu finden, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu profitieren.

Im Mai 2016 gegründet, gehören der Kooperation mittlerweile sieben Partner an. Neben den Stadtwerken Norden, den Stadtwerken Emden, den Stadtwerken Borkum, den Stadtwerken Leer, der GEW (Gas, Elektrizität und Wasser) Wilhelmshaven und der EG (Energie-Genossenschaft) Wittmund sind das auch die Stadtwerke Norderney, dessen Geschäftsführer Holger Schönemann die Zusammenarbeit in diesen schwierigen Zeiten als „besonders wertvoll“ bewertet. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei speziell dem sehr sensiblen Bereich der Versorgung mit Wasser und Energie (Strom, Gas, Wärme), den es unter allen Umständen aufrechtzuerhalten gelte. Deshalb gehe es dort um maximale Sicherheit, sprich: um maximalen Schutz der Mitarbeiter. „Wir können zum Beispiel nicht einfach das Wasserwerk schließen und die Mitarbeiter ins Home-Office schicken. Wir müssen alles dafür tun, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen“, sagt Schönemann, der kürzlich den Vorsitz der Kooperation turnusgemäß von Claus-Peter Horst von den Stadtwerken Leer übernommen hatte.

Von Anfang an sei es in den Gesprächen um die Einführung von mehrstufigen Pandemieplänen gegeben. Dabei habe man sich gegenseitig unterstützt. Ein Beispiel sei auch die Entwicklung eines Corona-Entscheidungsbaumes gewesen. Dieser hat zum Ziel, eine Hilfestellung für Führungskräfte im Fall von Corona-Erkrankungen der Mitarbeiter oder in deren Umfeld zu geben.
Sich über solche Themen auszutauschen und neue Anregungen zu bekommen, helfe allen Partnern dabei, „das eigene Vorgehen optimieren zu können und so gut wie möglich durch die Krise zu kommen“, sagt Schönemann.

Unabhängig von der Pandemie gibt es weitere Kooperationsinhalte, die auch der originäre Grund für den Zusammenschluss vor fünf Jahren gewesen seien. Man profitiere vom Know-how der jeweils anderen, beispielsweise aus speziellen Projekten der Partner. Zudem gehe es auch um Kostenvorteile durch den gemeinsamen Einkauf – beispielsweise von Material.

Norderney, 19. Februar 2021

Holger Schönemann
Geschäftsführer

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